Erfahrungsbericht regionale Ernährung
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Worum es geht
In diesem Buch berichtet Andreas Hoppe von seinem Versuch, sich ausschließlich von Lebensmitteln aus einem Umkreis von etwa hundert Kilometern zu ernähren. Regional soll es sein, nicht mehr nur bio oder klimaneutral. Das klingt nach Pastinake und Löwenzahn und stellt sich im Alltag als ziemliche Herausforderung heraus. Zwischen Drehtagen und Wochenmarkt, Balkon und Schrebergarten sucht er nach Wegen, ohne Südfrüchte und Espresso auszukommen, und scheitert dabei auch mit Vergnügen. Im Zentrum steht die Frage, wie viel Konsequenz beim bewussten Essen wirklich alltagstauglich ist und ob ein schlechtes Gewissen tatsächlich nötig ist, wenn man mal doch zur Orange greift.
Aufbau und Stil
Der Text folgt dem Muster eines Selbstversuchs, erzählt in persönlichem, humorvollem Ton. Episoden aus Alltag und Berufsleben wechseln sich ab mit kleinen Reflexionen über Ernährung, Herkunft und Konsum. Die Sprache ist locker und selbstironisch, ganz ohne erhobenen Zeigefinger, auch wenn das Thema durchaus ernst gemeint ist.
Für wen
Passend für alle, die sich für bewusste Ernährung interessieren, ohne sich dabei zu Tode belehren lassen zu wollen. Auch Leserinnen und Leser, die Freude an humorvollen Selbstversuchen haben, kommen hier auf ihre Kosten.
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