Ratgeber Gelassenheit und Achtsamkeit
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Worum es geht
Alexandra Reinwarth erzählt von dem Moment, in dem ihr klar wurde, dass eine anstrengende Freundschaft sie nur noch Kraft kostete. Aus dieser Erfahrung entwickelt sie eine Lebenshaltung, bei der man aufhört, Dinge zu tun, die man nicht will, mit Menschen, die man nicht mag, um etwas zu bekommen, das man eigentlich nicht braucht. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie viel Freiheit, Gelassenheit und Selbstbestimmung entstehen können, wenn man lästige Verpflichtungen, nervige Kontakte und gesellschaftlichen Erwartungsdruck einfach loslässt. Dabei geht es der Autorin nicht um Gleichgültigkeit oder Rücksichtslosigkeit, sondern um einen gesunden Egoismus, der niemanden verletzt. Themen wie Achtsamkeit, innere Ruhe und positives Denken werden mit alltäglichen Beispielen aus WhatsApp-Gruppen, Weihnachtsfeiern und Freundeskreisen verknüpft.
Aufbau und Stil
Das Buch ist als unterhaltsamer Ratgeber angelegt und verzichtet auf trockene Theorie. Reinwarth schreibt in einem lockeren, direkten Ton, garniert mit deftigem Humor und einer gehörigen Portion Selbstironie. Persönliche Anekdoten wechseln sich mit praktischen Denkanstößen ab, sodass komplexe Fragen der Lebensgestaltung leicht verdaulich vermittelt werden. Die Sprache ist umgangssprachlich und pointiert, wodurch auch ernstere Überlegungen zu Grenzen und Selbstachtung nie belehrend wirken.
Für wen
Geeignet ist das Buch für alle, die sich nach mehr Gelassenheit und weniger Fremdbestimmung im Alltag sehnen. Besonders Leserinnen und Leser, die humorvolle Ratgeberliteratur schätzen und sich von einem frechen Schreibstil nicht abschrecken lassen, finden hier passende Denkanstöße für mehr innere Ruhe.
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