Autobiografisches Krankheitstagebuch
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Worum es geht
Arbeit und Struktur
versammelt die Blogeinträge, die Wolfgang Herrndorf nach der Diagnose eines Hirntumors verfasst hat. Er schildert Arztgespräche, Operationen und Therapien ebenso nüchtern wie das Ringen um Alltag und Sinn. Ein Telefonat mit einem unbekannten Betroffenen richtet ihn auf und bestärkt seinen Entschluss, weiterzuarbeiten und sich Struktur zu geben, statt sich der Krankheit zu ergeben. Neben der Krankengeschichte erzählt der Text von der Entstehung seines Romans Tschick
und von Freundschaften, die ihn durch diese Zeit tragen.
Aufbau und Stil
Die chronologisch geordneten Blogeinträge wechseln zwischen knappen Notizen und ausführlicheren Reflexionen. Herrndorf schreibt schnörkellos, oft ironisch und dabei erstaunlich klar, ohne larmoyant zu werden. Persönliche Beobachtungen stehen neben literarischen und medizinischen Details, wodurch ein vielschichtiges Bild seiner letzten Lebensjahre entsteht.
Für wen
Das Buch eignet sich für Leserinnen und Leser, die sich für autobiografische Literatur und den Umgang mit schwerer Krankheit interessieren. Auch wer sich mit deutscher Gegenwartsliteratur oder mit Herrndorfs Werk beschäftigen möchte, findet hier einen eindringlichen, persönlichen Zugang.
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