Politische Geschichte Lateinamerikas
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Worum es geht
Dieses Buch erzählt, wie am 1. Januar 1994 im südmexikanischen Chiapas indigene Kleinbäuerinnen und Kleinbauern unter dem Namen Zapatistas ihre Rebellion begannen. Es zeigt, wogegen sich ihr Widerstand richtet, nämlich gegen kapitalistische Ausbeutung, rassistische Ausgrenzung, die Unterdrückung von Frauen und die Zerstörung der Natur. Geschildert wird, wie autonome Strukturen neben dem mexikanischen Staat entstanden sind, wie das alltägliche Leben in diesen Gemeinschaften aussieht und welche Initiativen die Bewegung gestartet hat, um ihre Idee von Solidarität weiterzutragen. Auch die Bedrohungen, denen die Bewegung ausgesetzt ist, kommen zur Sprache.
Aufbau und Stil
Die Geschichte wird als Sachcomic vermittelt, der Information und bildhafte Erzählweise miteinander verbindet. Der Aufbau folgt der zeitlichen Entwicklung der Bewegung, von den Ursprüngen bis zu ihrer heutigen Ausstrahlung, und ordnet dabei politische Zusammenhänge in einzelne Kapitel. Die Sprache ist zugänglich gehalten, ohne die politischen Hintergründe zu vereinfachen.
Für wen
Das Buch eignet sich für alle, die sich für soziale Bewegungen, Befreiungskämpfe und undogmatische linke Politik interessieren. Auch Leserinnen und Leser, die einen leicht verständlichen Einstieg in ein komplexes politisches Thema suchen, finden hier einen guten Zugang.
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