Sachbuch: Feminismus und Gesellschaftskritik
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Worum es geht
In Feminismus für alle
erklärt Bell Hooks, warum es die feministische Bewegung gibt, wozu sie gebraucht wird und weshalb sich im Grunde alle Menschen daran beteiligen könnten. Es geht ihr nicht um einen schmalen, auf einzelne Gruppen begrenzten Feminismus, sondern um die Abschaffung sämtlicher sexistischer Verhältnisse, die das Leben von Frauen, Männern und Kindern gleichermaßen einschränken. Themen wie Schönheitsideale, patriarchale Erziehung, ungleiche Bezahlung und die Frage nach echter Solidarität ziehen sich durch das Buch. Dabei denkt Bell Hooks Feminismus konsequent intersektional, also verknüpft mit Fragen von Klasse, Rasse und gesellschaftlicher Macht, und zeigt, dass die Bewegung immer wieder neu belebt werden muss.
Aufbau und Stil
Das Buch ist als kompakte Einführung angelegt und in kurze, thematisch geordnete Kapitel gegliedert, die einzelne Aspekte feministischer Politik nacheinander aufgreifen. Bell Hooks schreibt bewusst locker und leicht verständlich, ohne akademischen Fachjargon, und richtet sich direkt an ihr Publikum. Ihre Sprache ist klar, oft pointiert und manchmal mit einer gewissen Dringlichkeit versehen, ohne dabei belehrend zu wirken. Persönliche Beobachtungen und politische Analyse wechseln sich ab, sodass ein zugänglicher, aber inhaltlich dichter Überblick entsteht.
Für wen
Dieses Buch eignet sich besonders für Menschen, die sich zum ersten Mal mit feministischen Ideen auseinandersetzen möchten und einen niedrigschwelligen Einstieg suchen. Auch Leserinnen und Leser, die bereits mit feministischer Theorie vertraut sind, finden darin eine prägnante Zusammenfassung zentraler Positionen. Wer sich für Fragen von Gleichberechtigung, Solidarität und gesellschaftlichem Wandel interessiert, wird hier fündig.
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