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Bakunins Philosophie des kollektiven Anarchismus

Bakunins Philosophie des kollektiven Anarchismus

Politische Philosophie des Anarchismus

Michael Lausberg

Unrast Verlag, 2012 · Taschenbuch, 64 Seiten · ISBN 978-3-89771-483-0

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Worum es geht

Dieses schmale Buch widmet sich dem Denken Michail Bakunins und seiner Rolle in der Geschichte des Anarchismus. Michael Lausberg zeichnet nach, wie Bakunin die Idee eines kollektiven Anarchismus entwickelte, der Autonomie, Klassenkampf und Revolution miteinander verband. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie eine Gesellschaft ohne Staat und Herrschaft organisiert sein könnte und welchen Platz die Arbeiterbewegung dabei einnimmt. Dabei wird deutlich, dass Bakunins Überlegungen eng mit den revolutionären Bewegungen seiner Zeit verwoben sind und bis heute Diskussionen über Freiheit und Gemeinschaft prägen.

Aufbau und Stil

Auf knappem Raum arbeitet Lausberg die zentralen Linien von Bakunins Philosophie heraus, ohne sich in Nebensächlichkeiten zu verlieren. Der Text ist sachlich und klar strukturiert, folgt einer nachvollziehbaren Argumentation und ordnet die Gedanken Bakunins in den größeren Zusammenhang der anarchistischen Theoriebildung ein. Die Sprache ist nüchtern und auf Verständlichkeit angelegt, ohne dabei die inhaltliche Tiefe zu opfern.

Für wen

Das Buch eignet sich für alle, die sich für die Geschichte des Anarchismus und die Theorie Bakunins interessieren, ohne bereits Expertinnen oder Experten zu sein. Auch politisch interessierte Leserinnen und Leser, die einen kompakten Einstieg suchen, finden hier einen guten Zugang.

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