Belletristik: Zeitgenössischer Roman
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Worum es geht
In einem alten Bauernhaus in Norddeutschland begegnen sich zwei Menschen, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Der namenlose Erzähler lebt im Hamsterrad aus Terminen und To-do-Listen, Karl dagegen sortiert seit Jahren Kartoffeln und lässt sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Als Karl seinem Gast vorrechnet, dass ihm rein statistisch noch etwa 25 Sommer bleiben, kommt ein Gespräch über die wirklich wichtigen Dinge in Gang. Es geht um Arbeit und Sinn, um Mut zu eigenen Träumen und um die Frage, wann das eigentliche Leben beginnt. Am Küchentisch, am See und auf dem Kartoffelacker entsteht eine Freundschaft, die beide zum Nachdenken über Balance und Prioritäten bringt.
Aufbau und Stil
Die Geschichte wird als ruhiger Dialog zwischen den beiden Männern erzählt, der sich über einen begrenzten Zeitraum entfaltet. Die Sprache ist schlicht und bildhaft, angelehnt an die norddeutsche Landschaft mit ihrer Schlei und den Feldern. Große Lebensfragen werden nicht abstrakt verhandelt, sondern über Alltagsszenen und Beobachtungen greifbar gemacht.
Für wen
Das Buch eignet sich für Leserinnen und Leser, die sich nach mehr Gelassenheit im eigenen Alltag sehnen und über den Sinn ihres beruflichen Getriebenseins nachdenken möchten.
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