Zur Person
Alina Bronsky, geboren 1978 in Swerdlowsk in der damaligen Sowjetunion, ist eine russisch-deutsche Autorin; der Name ist ein Pseudonym. Sie wuchs auf der asiatischen Seite des Uralgebirges auf und kam Anfang der 1990er Jahre mit ihrer Familie nach Deutschland, wo sie in Marburg und Darmstadt lebte. Ein begonnenes Medizinstudium brach sie ab und arbeitete anschließend als Werbetexterin sowie als Redakteurin beim Darmstädter Echo. Den Begriff Schriftstellerin
empfindet sie als anmaßend und bezeichnet sich lieber als Autorin.
Werk
Bekannt wurde Bronsky mit ihrem Debütroman Scherbenpark
, der die Geschichte einer russlanddeutschen Aussiedlerin erzählt und großes öffentliches Interesse fand. Der Roman wurde für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2009 in der Sparte Jugendbuch sowie für den Aspekte-Literaturpreis nominiert, als Theaterstück adaptiert und mit Jasna Fritzi Bauer in der Hauptrolle verfilmt. Auch ihr zweiter Roman, Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche
, fand Beachtung und stand 2010 auf der Longlist des Deutschen Buchpreises. Mit Baba Dunjas letzte Liebe
, das 2015 ebenfalls auf der Longlist des Deutschen Buchpreises stand, erzählte sie von einer resoluten alten Frau, die nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl in ihr verstrahltes Heimatdorf zurückkehrt. Zentrale Themen ihres Werks sind Migration, das Leben zwischen zwei Kulturen sowie starke, oft eigensinnige weibliche Figuren. Beide genannten Romane erschienen auch als Hörbücher, gelesen von Sophie Rois, die dafür 2016 den Deutschen Hörbuchpreis in der Kategorie Beste Interpretin
erhielt. 2021 veröffentlichte Bronsky mit Das Geschenk
einen Band über das Wünschen und Träumen zur Weihnachtszeit.
Beliebteste Bücher
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Pi mal Daumen
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Baba Dunjas letzte Liebe
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Scherbenpark
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Barbara stirbt nicht
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Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche
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Der Zopf meiner Grossmutter
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Nenn mich einfach Superheld
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Spiegelkind
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Schallplattensommer
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Das Geschenk
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Und du kommst auch drin vor
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Spiegelriss
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