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Autor: Dan Brown

Zur Person

Dan Brown wurde 1964 im US-Bundesstaat New Hampshire geboren. Er wuchs in einem akademisch geprägten Elternhaus auf, sein Vater unterrichtete Mathematik, seine Mutter war kirchliche Organistin. Diese Mischung aus Zahlen, Musik und Sprache weckte früh sein Interesse an Rätseln, Codes und Geheimnissen, das später sein gesamtes Werk prägen sollte. Brown studierte Literaturwissenschaft und Spanisch und verbrachte Studienjahre in Spanien, bevor er sich dem Schreiben zuwandte.

Werk

Brown wurde durch seine Romanreihe um den Symbolforscher Robert Langdon weltbekannt. Mit Sakrileg gelang ihm ein internationaler Erfolg, der Bibelgeschichte, Kunstgeschichte und Verschwörungstheorien zu einem rasanten Handlungsgeflecht verband. Bereits zuvor hatte er mit Illuminati das Muster etabliert, das seine Bücher bis heute kennzeichnet, eine Schatzsuche gegen die Zeit, meist innerhalb von 24 Stunden, gespickt mit Kryptografie und Anspielungen auf Kunst und Religion. Mit Inferno führte er die Reihe fort und griff diesmal Dantes Werk als Ausgangspunkt für eine Handlung um Überbevölkerung und Wissenschaft auf. Neben den Langdon-Romanen veröffentlichte Brown frühere Thriller sowie das ungewöhnliche Buch- und Musikprojekt Eine wilde Symphonie für Kinder. Seine Werke wurden in dutzende Sprachen übersetzt und erreichten insgesamt eine Millionenauflage.

Rezeption

Browns religiös aufgeladene Stoffe lösten wiederholt Kontroversen aus, insbesondere kirchliche Kreise warfen ihm eine verzerrte Darstellung christlicher Geschichte vor. Brown selbst betonte, seine Bücher seien nicht antichristlich, sondern sollten zu spirituellem Nachdenken anregen. Mehrere seiner Romane wurden verfilmt, andere für das Fernsehen adaptiert, was seine Reichweite zusätzlich vergrößerte. Seine Bücher waren wiederholt Bestseller und machten ihn zu einem der meistgelesenen Thriller-Autoren seiner Generation.

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