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Autor: Daniel Glattauer

Zur Person

Daniel Glattauer wurde 1960 in Wien geboren und wuchs im Bezirk Favoriten auf. Nach dem Studium der Pädagogik und Kunstgeschichte arbeitete er zunächst mehrere Jahre für die Tageszeitung Die Presse, bevor er zur neu gegründeten Zeitung Der Standard wechselte. Dort war er von 1989 bis 2009 für Kolumnen, Gerichtsreportagen und Feuilletons zuständig und wurde durch seine humorvollen Kolumnen unter dem Kürzel dag bekannt, die im sogenannten Einserkastl auf der Titelseite erschienen. Mit dem Erscheinen seines Romans Alle sieben Wellen beendete er 2009 seine journalistische Tätigkeit, um sich fortan dem literarischen Schreiben zu widmen. Seine Werke wurden in über 35 Sprachen übersetzt.

Werk

Den literarischen Durchbruch erzielte Glattauer 2006 mit dem Roman Gut gegen Nordwind, der für den Deutschen Buchpreis nominiert wurde. In moderner Briefroman-Form erzählt er von einer E-Mail-Korrespondenz zwischen einem alleinstehenden Mann und einer verheirateten Frau und wurde zu einem vielgelesenen Erfolgstitel; eine Bühnenfassung sowie eine Verfilmung folgten. Zu Glattauers weiteren zentralen Werken zählen der Roman Geschenkt, der ebenfalls verfilmt wurde, sowie das Theaterstück Die Wunderübung, das großen Erfolg auf der Bühne hatte und ebenfalls verfilmt wurde. Auch seine frühen Kolumnensammlungen, etwa unter dem Titel Die Ameisenzählung, prägten sein literarisches Profil. Glattauers Texte zeichnen sich durch pointierten Humor, feine Beobachtungsgabe und psychologisches Gespür für zwischenmenschliche Beziehungen aus.

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