Zur Person
Karlheinz Deschner wurde 1924 in Bamberg geboren und starb 2014. Als Schriftsteller und Historiker prägte er die deutsche Kirchenkritik wie kaum ein anderer. Seine Auseinandersetzung mit Religion und Institutionen war von scharfer Analyse und unerbittlicher Aufklärung geprägt.
Werk
Deschners zentrales Thema war die kritische Aufarbeitung der Kirchengeschichte. Sein Hauptwerk, die zehnbändige Kriminalgeschichte des Christentums
, erschien zwischen 1986 und 2013 und dokumentiert systematisch Gewalt, Machtmissbrauch und moralische Verfehlungen der Kirche von der Frühzeit bis ins 18. Jahrhundert. Das Werk gilt als sein opus magnum und erreichte eine Auflage von 350.000 Exemplaren.
Bereits 1962 legte er mit Abermals krähte der Hahn
ein Standardwerk der Kirchenkritik vor, das bis heute als Referenz für die historische Auseinandersetzung mit dem Christentum dient. In Der Moloch
und Opus diaboli
setzte er seine schonungslose Analyse fort, stets mit dem Anspruch, Mythen zu entlarven und historische Wahrheiten freizulegen.
Seine Werke richteten sich an ein breites Publikum und fanden sowohl bei kirchenkritischen Leserinnen und Lesern als auch in akademischen Kreisen Beachtung. Trotz kontroverser Rezeption prägte Deschner die Debatte um Religion und Macht nachhaltig.
Beliebteste Bücher
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Abermals krähte der Hahn
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Kriminalgeschichte des Christentums – Die Frühzeit
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Der Moloch
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Der gefälschte Glaube
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Kriminalgeschichte des Christentums – Die Spätantike
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Das Kreuz mit der Kirche
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Kriminalgeschichte des Christentums – Die alte Kirche
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Kriminalgeschichte des Christentums – Frühmittelalter
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Kriminalgeschichte des Christentums – 11. und 12. Jahrhundert
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Kriminalgeschichte des Christentums – 9. und 10. Jahrhundert
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Kriminalgeschichte des Christentums – 13. und 14. Jahrhundert
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Opus diaboli
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