Zur Person
Lena Schätte wurde 1993 in Lüdenscheid geboren und ist eine deutsche Schriftstellerin. Bekannt wurde sie mit ihrem Roman Das Schwarz an den Händen meines Vaters
. Mehrfach ausgezeichnet wurde sie unter anderem mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis.
Werdegang
Mehrere Jahre arbeitete Schätte als Krankenschwester in einer psychiatrischen Einrichtung im Ruhrgebiet, eine Erfahrung, die später in ihr literarisches Werk einfloss. Erst danach nahm sie ein Studium des Literarischen Schreibens auf. Verschiedene Stipendien und Aufenthalte an Literaturhäusern begleiteten ihren Weg als Autorin.
Werk
Schättes Debüt Ruhrpottliebe
erschien 2014 und erzählt als Coming-of-Age-Roman vom Erwachsenwerden im Ruhrgebiet. Den literarischen Durchbruch brachte ihr 2025 der Roman Das Schwarz an den Händen meines Vaters
, der autofiktional das Aufwachsen mit einem alkoholkranken Vater in einer Arbeiterfamilie schildert. Das Buch fand breite Aufmerksamkeit in überregionalen Zeitungen und im Rundfunk und stand auf der Longlist des Deutschen Buchpreises. Ein Auszug daraus wurde mit dem W.-G.-Sebald-Literaturpreis geehrt. Mit dem Text Was wir tragen
gewann Schätte 2026 den Ingeborg-Bachmann-Preis und zugleich den Publikumspreis des Wettbewerbs. Ihr Werk verbindet persönliche, oft schmerzhafte Familiengeschichte mit einem genauen Blick auf soziale Milieus und Suchtthematik und gilt als eindringlicher Beitrag zur zeitgenössischen autofiktionalen Literatur.
Beliebteste Bücher
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