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Autor: Paul Schreyer

Zur Person

Paul Schreyer, geboren 1977, ist ein deutscher Journalist und Sachbuchautor. Als Sohn des Schriftstellers Wolfgang Schreyer wuchs er in einem literarischen Umfeld auf. Seine Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle von investigativem Journalismus und politischer Analyse, oft mit kritischem Blick auf Machtstrukturen und Medienberichterstattung.

Werk

Schreyers Bücher setzen sich häufig mit geopolitischen Konflikten und historischen Narrativen auseinander. Sein mit Mathias Bröckers verfasster Bestseller Wir sind die Guten (2014) hinterfragt die westliche Darstellung der Ukraine-Krise und wirft Fragen zur Rolle der NATO und der Medien auf. Das Buch wurde in mehrere Sprachen übersetzt und löste kontroverse Debatten aus, da es gängige Deutungsmuster infrage stellt.

Ein zentrales Thema seiner frühen Arbeiten sind die Anschläge vom 11. September 2001. In Faktencheck 9/11 (2013) und Die Legende (2006) untersucht er offizielle Erklärungen und stellt alternative Hypothesen zur Diskussion. Seine Thesen werden teils als verschwörungstheoretisch eingeordnet, doch selbst Kritiker bescheinigen ihm eine faktenbasierte Herangehensweise.

Mit Chronik einer angekündigten Krise erweitert Schreyer sein Spektrum um systemische Analysen von Macht und Wirtschaft. Seine Texte richten sich an Leserinnen und Leser, die etablierte Erzählungen hinterfragen und nach Gegenperspektiven zu Mainstream-Diskursen suchen.

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