Zur Person
Simon Beckett wurde 1960 in Sheffield geboren. Nach einem Studium der Anglistik unterrichtete er in Spanien und spielte in mehreren Bands, ehe er als Journalist für britische Zeitungen zu schreiben begann. Bereits in den 1990er Jahren veröffentlichte er erste Romane.
Werk
Den internationalen Durchbruch schaffte Beckett 2006 mit Die Chemie des Todes
, dem Auftakt einer Reihe um den forensischen Anthropologen David Hunter. Die Figur entstand nach einem Besuch einer amerikanischen Forschungseinrichtung, an der der Verwesungsprozess menschlicher Leichen unter freiem Himmel untersucht wird, ein Erlebnis, das Beckett zu einem Protagonisten inspirierte, der zugleich fachkundig und verletzlich wirkt. Weitere Bände wie Kalte Asche
und Verwesung
führten das Prinzip der forensischen Spurensuche fort und verbanden naturwissenschaftliches Detailwissen mit psychologischer Genauigkeit. Später schuf Beckett mit einer Reihe um den Polizisten Jonah Colley eine zweite Serie, die im Londoner Polizeimilieu angesiedelt ist.
Rezeption
Becketts Romane wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und verkauften sich weltweit mehrere Millionen Mal, besonders erfolgreich waren sie in Deutschland und Skandinavien. Mehrere Titel wurden zu Bestsellern, und der erste Roman um David Hunter war für einen renommierten britischen Krimipreis nominiert. 2023 entstand eine Fernsehserie. Für sein Werk erhielt Beckett zudem einen europäischen Literaturpreis.
Beliebteste Bücher
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🏆Nr. 50
Die Chemie des Todes
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🏆Nr. 79
Kalte Asche
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🏆Nr. 90
Leichenblässe
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🏆Nr. 132
Verwesung
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🏆Nr. 232
Totenfang
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🏆Nr. 241
Die ewigen Toten
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Obsession
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Flammenbrut
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Der Hof
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Tiere
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Voyeur
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Die Verlorenen
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