Zur Person
Wolfgang Herrndorf wurde 1965 in Hamburg geboren und starb 2013 in Berlin. Er studierte Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg und schloss als Meisterschüler ab. Anschließend arbeitete er mehrere Jahre bei der Deutschen Post. Ab 1994 veröffentlichte er Cartoons und Illustrationen im Magazin Titanic und wurde dort zu einer festen Kraft der Redaktion. 1996 zog er nach Berlin, wo er als Illustrator unter anderem für den Tagesspiegel und die taz arbeitete. Um 2002 wandte er sich verstärkt dem literarischen Schreiben zu.
Werk
Herrndorfs literarisches Schaffen setzte um 2002 ein und führte zu Romanen, die ihn einem breiten Publikum bekannt machten. Mit Tschick
, der Geschichte zweier jugendlicher Außenseiter auf einer Fahrt durch Deutschland, gelang ihm 2010 der Durchbruch; das Buch wurde für Bühne und Kino adaptiert und mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Der in Nordafrika angesiedelte Thriller Sand
erhielt den Preis der Leipziger Buchmesse. Nach der Diagnose eines Hirntumors im Jahr 2010 führte Herrndorf ein Online-Tagebuch, das posthum unter dem Titel Arbeit und Struktur
als Buch erschien und von seiner Arbeit an neuen Projekten unter widrigen Bedingungen erzählt. Seine Texte verbinden genaue Beobachtung, schwarzen Humor und eine klare, oft lakonische Sprache und wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.
Beliebteste Bücher
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🏆Nr. 2
Tschick
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Sand
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Arbeit und Struktur
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Bilder deiner großen Liebe
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In Plüschgewittern
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Diesseits des Van-Allen-Gürtels
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Stimmen
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Die Rosenbaum-Doktrin und andere Texte
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Die Rosenbaum-Doktrin
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