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Autorin: Margareta Magnusson

Zur Person

Margareta Magnusson wurde 1934 in Göteborg geboren und starb dort im Jahr 2026. Bekannt wurde sie zunächst als Malerin, später auch als Essayistin, deren im hohen Alter verfasstes Buch über eine schwedische Aufräummethode weltweit Beachtung fand.

Werdegang

Magnusson absolvierte eine Ausbildung an einer Designschule in Stockholm und wandte sich anschließend der Malerei zu. Ende der 1970er Jahre zeigte sie erstmals eigene Bilder in einer Ausstellung in ihrer Heimatstadt, später folgten Ausstellungen in mehreren asiatischen Ländern. Über Jahrzehnte blieb sie in erster Linie als bildende Künstlerin tätig, bevor sie im hohen Alter zur Schriftstellerin wurde.

Werk

Erst mit über 80 Jahren erlangte Magnusson literarische Bekanntheit durch Frau Magnussons Kunst, die letzten Dinge des Lebens zu ordnen. Das Buch beschreibt die schwedische Tradition des Döstädning, bei der ältere Menschen ihren Besitz noch zu Lebzeiten ordnen und Überflüssiges aussortieren, um den Angehörigen später Arbeit und Belastung zu ersparen. Magnusson verband darin praktische Ratschläge mit einer nachdenklichen, humorvollen Reflexion über Alter, Besitz und Vergänglichkeit. Das Werk erschien in rund 30 Ländern, wurde zum internationalen Bestseller und regte in den USA eine Fernsehsendung an, in der Schwedinnen und Schweden Amerikanerinnen und Amerikanern beim Ausmisten halfen. Wenige Jahre später veröffentlichte sie mit The Swedish Art of Aging Exuberantly einen weiteren Band, der sich dem Älterwerden selbst widmete und den Erfolg ihres Themas fortschrieb. Mit ihren Büchern wurde Magnusson zu einer international gelesenen Stimme zu Fragen des Loslassens und der Lebensordnung im Alter.

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