Autobiografischer Roman
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Worum es geht
In diesem dritten Band seiner autobiografischen Reihe erzählt Joachim Meyerhoff von seiner Zeit an der Schauspielschule in München. Die Kindheit auf dem Gelände einer Psychiatrie und ein Austauschjahr in Amerika liegen bereits hinter dem jungen Mann, als ihn die Aufnahme an der Schauspielschule überrascht. Er zieht bei seinen Großeltern in Nymphenburg ein, die Großmutter eine ehemalige Schauspielerin und Diva, der Großvater ein emeritierter Philosophieprofessor mit strengem Auftreten. Zwischen den skurrilen Ritualen der großelterlichen Villa, in denen Alkohol eine wichtige Rolle spielt, und der schonungslosen Ausbildung an der Schauspielschule gerät der Erzähler zunehmend aus dem Gleichgewicht. Dabei entdeckt er, dass auch seine Großeltern gegen eine tiefe Leere ankämpfen.
Aufbau und Stil
Der Roman verbindet Komik und Tragik in dichter Verzahnung. Erzählt wird aus der Rückschau eines Ich-Erzählers, der sein früheres Ich mit liebevoller Distanz und feinem Humor betrachtet. Episoden aus dem Alltag der Großeltern wechseln sich mit Szenen aus der Schauspielausbildung ab, wobei beide Welten sich gegenseitig spiegeln und kommentieren. Die Sprache ist bildreich und genau, mit Sinn für skurrile Details und leise Melancholie.
Für wen
Geeignet für Leserinnen und Leser, die autobiografisch geprägte Literatur mit Witz und Tiefgang schätzen, sowie für alle, die sich für Theater, Familiengeschichten und Generationenkonflikte interessieren.
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