Jugendroman über Freundschaft und Erwachsenwerden
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Worum es geht
Maik Klingenberg, vierzehn Jahre alt, verbringt die Sommerferien allein in der elterlichen Villa: Die Mutter ist in einer Entzugsklinik, der Vater mit seiner Assistentin unterwegs. Dann taucht Tschick auf, eigentlich Andrej Tschichatschow, ein Junge aus Hellersdorf, der es von der Förderschule irgendwie aufs Gymnasium geschafft hat und in der Klasse eher als Außenseiter gilt. Mit einem gestohlenen Lada Niva brechen die beiden zu einer Reise ohne Ziel und Plan durch die deutsche Provinz auf. Unterwegs geht es um Freundschaft, erste Zuneigung und das Gefühl, nicht ins vorgesehene Raster zu passen. Die Fahrt wird zur Suche nach eigenen Regeln jenseits von Herkunft und Erwartungen.
Aufbau und Stil
Erzählt wird aus der Rückschau von Maik selbst, in klarer, oft lakonischer Sprache mit Anklängen an Jugendslang. Die Kapitel folgen lose der Reiseroute und wechseln zwischen komischen und nachdenklichen Tönen. Dialoge tragen große Teile der Handlung und geben den beiden Hauptfiguren viel Raum, ihre unterschiedlichen Sichtweisen auf Welt und Gesellschaft zu zeigen.
Für wen
Geeignet für Jugendliche und Erwachsene, die Geschichten über Freundschaft, Erwachsenwerden und das Aufbrechen aus vorgezeichneten Bahnen mögen. Auch für alle, die einen deutschen Road Trip mit Witz und leiser Melancholie schätzen.
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